Donnerstag, 20. November 2008

Zucker und Bulimie

Inke Jochims
Zucker und Bulimie
- Wie richtige Ernährung hilft aus Bulimie und Binge Eating auszusteigen

Hedwig Verlag 2008 (Vollständig überarbeitete 2. Auflage), TB, ISBN 978-3-9808847-8-5, 15,00 Euro
Auf der Basis neuester Forschungsergebnisse aus den USA wird hier der Zusammenhang zwischen dem Neurotransmitter Serotonin, Heißhungeranfällen und einer falschen Ernährung dargestellt.
Endlich frei! Frauen, die Bulimie praktizieren, essen während ihrer Attacken häufig Süßigkeiten, raffinierte Kohlenhydrate, Fett. Sie essen während einer Attacke ganz anders als während der so genannten „normalen“ Mahlzeiten ...
Richtige Ernährung: Wie genau entstehen die gefürchteten Heißhungerattacken? Was passiert während einer Attacke im Gehirn und im Körper? Ist das wirklich alles nur Schlankheitswahn? Warum treten manchmal jeden Tag Attacken auf und manchmal gar nicht? Der Konsum von Zucker kann süchtig machen und die Bulimie verschlimmern. Zucker ist eine Art Beruhigungsmittel, das genau wie Alkohol oder Zigaretten häufig zur Milderung von Stressreaktionen eingesetzt wird ...
Botenstoffe: Ein Mangel an Serotonin im Gehirn trägt zu Heißhungerattacken mit bei. Bestimmte soziale Situationen vermindern diesen wichtigen Botenstoff und lösen daher Attacken mit aus. Gleiches gilt für Stress. Was ist der Stress, der zu bulimischen Attacken führt? Was kann man in seinem Alltag tun, um diesen Stress zu mildern? Welcher Sport hilft besonders gut? Welche Musik kann Attacken mildern? Wie gelingt ein selbstwertschätzender innerer Dialog? Auch dafür gibt es Tipps und Hinweise ... Mehr zum Buch in unserem Jugendbuch-Blog

Freitag, 31. Oktober 2008

Ethisches Handeln und medizinische Machbarkeit

Johann-Christoph Student, Annedore Napiwotzky
Was braucht der Mensch am Lebensende?
- Ethisches Handeln und medizinische Machbarkeit

Mit einem Geleitwort von Liliane Juchli, 200 S., Broschur, ISBN: 978-3-7831-2880-2, 16.95 EUR
Die Medizin hat ihre rasante Entwicklung, die im 20 Jahrhundert begann, auch im 21. Jahrhundert fortgesetzt. Aber nutzt all das, was dort entwickelt wurde (und wird) auch in jedem Fall den schwer kranken Menschen? Gerade an der Grenze des Lebens stellt sich diese Frage oft besonders drängend: Soll Medizin auch wirklich alles tun, was sie kann? Und wer soll dabei entscheiden, was den Sterbenskranken gut tut oder was nur ihr Leiden verlängert? Was ist oft aus menschlicher Sicht Dringenderes zu tun als aus medizinischer Sicht? Diese und andere Fragen beschäftigen die Autoren des vorliegenden Buches. Sie wollen damit zu einer Orientierung im Umgang mit Menschen im Pflegeheim, Krankenhaus und Hospiz beitragen. - Inhaltsverzeichnis auf den Seiten von Prof. Student
Forum "Palliativmedizin, palliative care, Schmerztherapie, Sterbebegleitung" (deutsch-englisch-russisch) auf xing.com

Montag, 27. Oktober 2008

Mit der Glasknochenkrankheit leben

Evelyn Brezina
Zerbrichmeinnicht und Löwenzahn
- eine Autobiografie

novum Verlag 2008, 144 S., Farbabbildungen, ISBN: 978-3-85022-301-0, € 17,90
„Zerbrichmeinnicht und Löwenzahn“ erzählt von meinem Lebensweg, der eines Abends durch einen Sturz eine radikale Kursänderung erfuhr. Ein gebrochener Oberschenkel kündigte an, was sich später als „Osteogenesis Imperfecta – die Glasknochenkrankheit“ herausstellen sollte. Nach zahlreichen Knochenbrüchen bekam ich mit 8 Jahren meinen ersten Rollstuhl, besuchte die Volksschule und schloss die AHS mit Matura ab. Während meiner Berufstätigkeit beim Wiener Roten Kreuz verschlechterte sich mein Zustand massiv, sodass ich mit 26 Jahren in Pension gehen musste. Meine Autobiografie soll helfen, Barrieren zwischen „Gesunden“ und „Behinderten“ abzubauen ... Mehr dazu in unserem Ratgeber Kinderbuch

Sonntag, 26. Oktober 2008

Vorbereitung auf das Sterben (2)

Philippe Ariès
Geschichte des Todes

Aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen und Una Pfau
dtv-TB, 848 Seiten, ISBN 978-3-423-30169-5, Euro 17,50 [D], 18,00 [A], sFr 29,90
In zwanzigjähriger Forschungsarbeit hat Aries eine Fülle archäologischer, literarischer und liturgischer Quellen gesichtet, Sterberiten und Bestattungsbräuche untersucht, die Geschichte der großen städtischen Friedhöfe studiert und zahlreiche Testamente durchforscht. Entstanden ist eine Geschichte der Einstellungen des Menschen zum Tod und zum Sterben.

Akademie PANTA RHEI - für einen neuen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
... Die Aufgabe, die wir uns stellen, ist ein neuer Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Die Verdrängung des Todes in unserer Gesellschaft hat dazu geführt, dass fast ausschließlich in Krankenhäusern, Altenheimen, Pflegeheimen, Hospizen und nur noch selten zu Hause gestorben wird. Häufig ist nur professionelles Personal anwesend, manchmal die engsten Angehörigen, allzu oft auch gar niemand. Medienberichte über Unglücksfälle, Suizide und große Katastrophen mit vielen Toten gemahnen kaum jemanden an die Realität des eigenen, unausweichlichen Todes. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Sterben, Tod und Trauer aus dem Tabubereich herauszuholen und als natürliche Gegebenheiten in das öffentliche Leben und die Entwicklung des Einzelnen zu integrieren ... Panta Rhei (alles fließt)

Samstag, 25. Oktober 2008

Vorbereitung auf das Sterben

Stephen Levine
Noch ein Jahr zu leben
- Wachsamkeit und Gewahrsein durch die Vorbereitung auf das Sterben

Übersetzt von Karin Petersen, J. Kamphausen Verlag 1998, 240 S., Broschur, Pb, ISBN 3-933496-34-9, 19,50 €
Stephen Levines neues Buch offenbart ein ebenso faszinierendes wie wirkungsvolles Programm und gibt uns einen Schlüssel zu tiefgreifender Befreiung von jeglicher Last nicht erst angesichts des nahen Todes.
Empfohlen von der "InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland: Zwar älter, aber immer aktuell! Poetisch, warmherzig und humorvoll gibt Stephen Levine an uns weiter, was er durch sein einzigartiges Experiment erfahren hat: Die Vorbereitung auf das Sterben und den Tod lehrt uns, in jedem Augenblick wach und gewahr zu sein und schenkt uns eine neue, zutiefst lebendige Beziehung zum Leben. Berührt von den Fragen, Zweifeln und Sehnsüchten dieser Menschen, die durch den nahenden Tod aufgefordert waren, sich dem Leben neu zu stellen, beschließt der Autor an einem Silvesterabend, das kommende Jahr so zu leben, als sei es sein letztes. In seinem neuen Buch vermittelt er uns mit praktischen Schritten, geleiteten Meditationen, Weisheiten, Gedichten und einfühlsamen Schilderungen menschlichen Sterbens direkten Zugang zu dieser Aufgabe. Sein Text birgt eine Unmittelbarkeit des Erlebens, die unsere Sicht der Welt nachhaltig verändert und uns zwingt zu überprüfen, was wirklich wichtig ist. - Mehr zum Thema: Kritische Bioethik

Eugenik ... Humangenetik

Richard Fuchs
Life Science
- Eine Chronologie von den Anfängen der Eugenik bis zur Humangenetik der Gegenwart

Lit Verlag 2008, Reihe: Zeittafel, Bd. 1, br., 520 S., ISBN 978-3-8258-0166-3, 49.90 EUR
LIFE SCIENCE ist die erste und einzige Chronik über die Geschichte der Eugenik, Rassen-Anthropologie der Vorkriegszeit, der Blut- und Rassenlehre des Nationalsozialismus, bis zur Humangenetik der Gegenwart. Als Nachschlagewerk ist die Chronik unverzichtbar für Studierende, Ärzte, Biologen, Genetiker, Journalisten, Verantwortliche in Politik, Ethikkommissionen, in der Erwachsenenbildung, in Behinderten- und Wohlfahrtsverbänden, für Leserinnen und Leser mit Interesse an den aktuellen Themen Reprogenetik, Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik, Humangenetik, Gentests, Klonen oder Stammzellforschung.
Besondere Empfehlung von "InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland": Besonders hingewiesen sei hier auf das neue richtungsweisende Überblickswerk "Life Science: Eine Chronologie von den Anfängen der Eugenik bis zur Humangenetik der Gegenwart" von Richard Fuchs. "Life Science" ist die erste und bislang einzige Chronik zur Geschichte der Eugenik, Rassen-Anthropologie der Vorkriegszeit, der Blut- und Rassenlehre des Nationalsozialismus, bis zur Humangenetik und Reprogenetik der Gegenwart. Als Nachschlagewerk soll das Buch eine Lücke schließen, sei es für den Bedarf von Lesergruppen im universitären oder populärwissenschaftlichen Bereich, in der Erwachsenenbildung, der kritischen Öffentlichkeit, in der Politik und nicht zuletzt für Leserinnen und Leser mit Interesse an den aktuellen Themen Reprogenetik, Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik, Humangenetik, Gentests, Klonen oder Stammzellforschung (mehr dazu unten). - Mehr zum Buch und weitere Literaturhinweise auf Kritische Bioethik

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Warnung vor der elektronischen Gesundheitskarte

Elektronischen Gesundheitskarte - der ungeschützte Patient
"Viele Patienten-, Berufs- und Fachverbände, auch die Bundesärztekammer äußern wiederholt Bedenken wegen der ungeklärten Sicherheit. Sie sprechen sich für freiwillige Anwendung und eine andere Daten-Erfassung mit übersichtlicher Kontrolle durch die PatientInnen aus. Wir empfehlen auch Ihnen, auf die Nutzung der Elektronischen Gesundheitskarte nach Möglichkeit zu verzichten. In vielen Praxen werden Sie mit Ihren Bedenken auf Zustimmung stoßen, wenn Sie ausschließlich von der Pflichtverwendung Gebrauch machen wollen" ... Zum Flyer